Tuesday, September 19, 2006

greifenseelauf 2006



hinke-hinke von k12 bis k17
humpel-humpel von k17 bis k18
eine halbe ewigkeit, hat sie gebraucht, die lahme ente

aber dabeisein ist bekanntlich alles!

schliesslich ist es ein
SOCIAL EVENT, immer wieder

nächstes jahr, nehmt euch in acht, findet der greifenseelauf am 22. september statt

kneifen gilt nicht

hochachtungsvoll

ma rathona, geb. toblerona




Thursday, September 14, 2006

stärnli, my independent test user

im Hinblick auf meinen bevorstehenden Abgang hinter die sieben Berge - vor allem hinter hinter den hier:



- wird der publizistische Kontakt zum Rest der Welt auf eine (nomol) neue Basis gestellt. Für das externe controlling stellt sich Stärnli verdankenswerterweise als unabhängiger test user zur Verfügung.

Dicker Merci-Schmatzer!

Wednesday, August 3, 2005

zum meer

HERBERT GRÖNEMEYER

Wer hat dich geplant, gewollt?
Dich bestellt und abgeholt?
Wer hat sein Herz an dich verlor'n?
Warum bist du gebor'n?
Wer hat dich gebor'n?

Wer hat sich nach dir gesehnt?
Wer hat dich an sich gelehnt?
Dich wie du bist akzeptiert,
Dass du dein Heimweh verlierst?
Dass du dein Heimweh verlierst?

Dreh' dich um
Dreh' dich um
Dreh' dein Kreuz in den Sturm
Wirst dich versöhnen, wirst gewähr'n
Selbst befreien für den Weg zum Meer

Wer ersetzt dir dein Programm?
Nur wer fallen auch fliegen kann
Wer hilft dir, dass du Trauern lernst?
Du dich nicht von dir entfernst?
Du dich nicht von dir entfernst?

Dreh' dich um
Dreh' dich um
Vergiss deine Schuld, dein Vakuum
Wende den Wind bis er dich bringt
Weit zum Meer
Du weißt, wohin

Dreh' dich um
Dreh' dich um
Dreh' dein Kreuz in den Sturm
Geh gelöst, versöhnt, bestärkt
Selbstbefreit den Weg zum Meer
Selbstbefreit den Weg zum Meer



Tuesday, March 22, 2005

HEUREUX QUI, COMME ULYSSE,
A FAIT UN BEAU VOYAGE


JOACHIM DU BELLAY (1522 - 1560)

Heureux qui, comme Ulysse, a fait un beau voyage,
Ou comme cestuy-là qui conquit la toison,
Et puis est retourné, plein d'usage et raison,
Vivre entre ses parents le reste de son âge !

Quand reverrai-je, hélas, de mon petit village
Fumer la cheminée, et en quelle saison
Reverrai-je le clos de ma pauvre maison,
Qui m'est une province, et beaucoup davantage ?

Plus me plaît le séjour qu'ont bâti mes aïeux,
Que des palais Romains le front audacieux,
Plus que le marbre dur me plaît l'ardoise fine :

Plus mon Loir gaulois, que le Tibre latin,
Plus mon petit Liré, que le mont Palatin,
Et plus que l'air marin la doulceur angevine.

Saturday, January 1, 2005

artischokka's reading list 2004



Read not to contradict and confute, not to believe and take for granted, not to find talk and discourse, but to weigh and consider. Sir Francis Bacon
  • Henry Adams, Mont St.Michel and Chartres
  • Hugo Lötscher, Lesen statt Klettern
  • Hans Magnus Enzensberger, Nomaden im Regal: Essays
  • Claude Arnaud, Jean Cocteau
  • Michael Maar, Geister und Kunst
  • Michael Maar, Das Blaubartzimmer
  • Istvan Eörsi, Rätselhafter Charme der Freiheit
  • Robert Kagan, Pardise and Power. America and Europe in the New World Order
  • Rainer Forst, Toleranz im Konflikt. Geschichte, Gehalt und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs
  • Michael Maar, Die falsche Madelaine
  • Jürgen Wertheimer/Peter V. Zima, Strategien der Verdummung. Infantilisierung in der Fun-Gesellschaft
  • Rob Kroes, If You've Seen One, You've seen the Mall. Europeans and American Mass Culture
  • Michael Maar, Die Glühbirne der Etrusker
  • Florian Coulmas, Die Kultur Japans
  • Theodor W. Adorno, Minima Moralia

artischokka's reading list 2003

Thursday, January 1, 2004

artischokka's reading list 2003



Be careful about reading health books. You might die of a misprint. Mark Twain
  • Judith Hermann, Sommerhaus später
  • Jonathan Franzen, Strong Motion
  • Don DeLillo, White Noise
  • Philipp Roth, The Dying Animal
  • Elisabeth Wurtzel, Prozac Nation
  • Michel Houellebecq, Particules élémentaires
  • André Gide, Nourritures Terrestres
  • Dylan Thomas, Under Milk Wood
  • Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag
  • André Gide, La porte étroite
  • Haruki Murakami, Hard-Boiled Wonderland and the End of the World
  • Alfredo Brice Echenique, Küss mich, du Idiot
  • Michel Houellebecq, Plateforme
  • Mitch Albion, Tuesdays with Morrie
  • Yann Martel, Life of Pi
  • John Irving, A Prayer for Owen Meany
  • Jean-Philippe Toussaint, Faire l'amour
  • Jonathan Franzen, The Corrections
  • Jeffrey Eugenides, Middlesex
  • T.C. Boyle, Without a Hero (stories)
  • Honoré de Balzac, Eugénie Grandet
  • Jean-Paul Sartre, La nausée
  • Seamus Heaney, Beowulf
  • Willem Frederik Hermans, De donkere kamer van Damokles
  • Robert Musil, Über die Dummheit
  • Leo Rosten, New Joys of Jiddish
  • Mary Lawson, Crow Lake
  • Dan Shaugnessy, The Curse of the Bambino
  • John Grisham, The Painted House
  • Henning Mankell: Alle Wallander-Romane
  • Pat Barker, The Ghost Road
  • Pat Barker, Another World
nicht fertig gelesen: Jonathan Safran Foer, Everything is Illuminated; Paul Theroux, Mosquito Coast; Peter Nadas, Liebe


Monday, September 29, 2003

ithaka

KONSTANTINOS KAVAFIS ( 1863 - 1933)

Wenn du zur Fahrt aufbrichst nach Ithaka,
so bete, dass ein weiter Weg es werde
voller Umschwünge, voller Einsichten.
die Lästrygonen oder die Kyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht.
Dergleichen triffst du nie auf deinem Weg,
solang dein Denken hoch bleibt und erlesne
Erregung dir an Geist und Körper rührt.
Den Lästrygonen oder den Kyklopen,
dem wütigen Poseidon wirst du nicht begegnen,
wenn du sie nicht in deiner Seele schleppst,
wenn deine Seele sie nicht vor dich stellt.

So bete, dass ein weiter Weg es werde.
Mögen der Sommermorgen viele sein,
wo du - oh wie mit Dank, oh wie mit Freude! -
einfährst in Häfen; die du siehst zum ersten Mal.
Mögest du halten an den Handelsplätzen
Phönikiens und schöne Ware kaufen:
Perlmutter und Korallen, Ebenholz und Amber
und jede Art erregende Duftflüssigkeit.
Mögest du gehn in viele Städte nach Ägyptenland,
damit du lernst - und lernst von Eingeweihten.

Behalte stetig Ithaka in deinem Geist.
Die Ankunft dort ist deine Vorbestimmung.
Doch haste mit der Reise nimmermehr.
Besser, sie daure vieler Jahre Lauf,
und auf der Insel ankerst du als Greis,
an allem reich, was auf dem Wege du erwarbst,
niemals erwartend, dass dir Reichtum schenke Ithaka.

Ithaka schenkte dir die schöne Reise.
Zu ihm allein bist du hinausgefahren.
Verlange andre Gaben nicht von ihm.

Findest du´s arm, Ithaka trog dich nicht,
so weise, wie du wurdest, so erfahren,
erkanntest du nun wohl, was Inseln wie Ithaka bedeuten.

UBERSETZUNG: HELMUT VON DEN STEINEN


Wednesday, July 16, 2003

it's my life

JON BONJOVI

This ain't a song for the broken-hearted
No silent prayer for the faith-departed
I ain't gonna be just a face in the crowd
You're gonna hear my voice
When I shout it out loud

It's my life
It's now or never
I ain't gonna live forever
I just want to live while I'm alive
My heart is like an open highway
Like Frankie said
I did it my way
I just wanna live while I'm alive
It's my life




This is for the ones who stood their ground
For Tommy and Gina who never backed down
Tomorrow's getting harder make no mistake
Luck ain't even lucky
Got to make your own breaks

It's my life
And it's now or never
I ain't gonna live forever
I just want to live while I'm alive
My heart is like an open highway
Like Frankie said
I did it my way
I just want to live while I'm alive
'Cause it's my life


Better stand tall when they're calling you out
Don't bend, don't break, baby, don't back down

It's my life
And it's now or never
'Cause I ain't gonna live forever
I just want to live while I'm alive
My heart is like an open highway
Like Frankie said
I did it my way
I just want to live while I'm alive
'Cause it's my life!




Thursday, May 1, 2003

gescheitert


free at last, free at last, thank god almighty, i'm free at last!
united states negro spiritual

Wednesday, October 13, 1999

Einzug 1999, Teile 8 bis 10

[13.10.99]
Bei Koller (fragt dieser Esel doch tatsächlich Sachenrecht und ich hatte auf OR spekuliert) werde ich wohl nie über eine zwei hinauskommen. WENN ich eine zwei bekäme, wäre ich schon saugut bedient, mark my words. Jetzt brauche ich ein nap.

Schmutz (buhuhuuuuu!), Odyssea naufragia


[2.12.99]
So, ich bin auch wieder mal in Bern. Ich war auch noch keine Stunde an der Uni, macht mich jemand netterweise darauf aufmerksam, dass morgen bereits die Anmeldefrist abläuft für die nächsten Prüfungen. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Nach der Anmeldung habe ich dann die Bücher gekauft und erwartungsgemäss festgestellt, dass es sich nicht um 15-seitige Broschüren, sondern um 400-seitige sackspannende Schmöker handelt mit so verlockenden Titeln wie Schuldbetreibungs- und Konkursrecht oder Zivilprozessrecht. Hurra. Insofern herrscht hier bereits wieder Vollbeschäftigung von der übelsten Sorte.
Zu Hause sind mittlerweile alle Kisten ausgepackt und mit einer Ausnahme ALLE (haleeeehlujaaah) Handwerker abgezogen. Hei, was habe ich geputzt. Aber es hat sich gelohnt. Unsere Unterkunft sprüht nur so vor Charme, so etwas Schnüseliges hat nicht jeder. Wir sind ganz begeistert. Herkules hat auf der Veranda seinen Wellness-Center eingerichtet mit diesen fürchterlichen Sitzsäcken (die ich nicht entsorgen durfte), der Play-Station (inkl. die alten Commodore-64-Monitore, die ich auch nicht entsorgen durfte) und einer mittleren Marihuana-Plantage (hier entsorgt er regelmässig selber). Ausserdem sind wir ultimativ verkabelt (herkules/resolotta@qlaibasel.ch oder so ähnlich), verfügen über einen gigantischen Kühlschrank, eine effiziente Waschmaschine und eine ästhetisch einwandfreie Duschabtrennung (was keine Selbstverständlichkeit ist). Das beste ist und bleibt aber die Bibliothek, ach, ein Anblick, der mir unendlich Glücksseufzer entlockt. Allerdings müssen wir sie erweitern, da meine Juristen-Literatur zur Zeit noch keinen Platz hat. Ich werde (stundenlang) darüber nachdenken, in welcher unteren, unauffälligen Ecke sie inskünftig stehen darf. Kommt Zeit, kommt Rat.
Im Volleyball verlaufen die Kurven unterschiedlich, wobei Kurve schon mal falsch ist: Herkules’ Mannschaft gewinnt alles, Resolottas Mannschaft verliert alles. Ein Umstand, der zu denken geben könnte, wenn's uns beiden nicht eher wurscht wäre. Im Gegenteil, wir haben es sauglatt, eigentlich.

In diesem Sinn, Resolotta


[6.12.99]
Jaja, die Dezember haben's so schön in sich, das ist unbestritten. Bei uns werden die Mailänderli mangels Zeit und Ofen (tja, man vermisst so ein Gerät also doch) erst in St.Antönien fabriziert (ja, traditionsgemäss wollen wir dahin- dahin ziehen und traditionsgemäss findet Mein Bruderherz das eine Schisstradition, aber er wird volldemokratisch überstimmt,
wie jedes Jahr und macht dafür über die Festtage den allerbesten Mutschgrind [wobei das allerdings von Jahr zu Jahr weniger zu werden scheint, oder bin ich einfach abgehärtet?]).
Was das Kerzenziehen für den kostenlosen Studentenrechtshilfedienst der Uni Bern betrifft, so muss ich den schwänzen, denn neben allen Weihnachtsessen kommt ja auch noch Besuch aus Holland und das macht die volleyballinfizierten Wochenenden "leicht" überstrapaziös, hailige Bimbam. Ausserdem müssen wir, bevor die kommen, noch die Vorhänge montieren, weil man sonst von der Leuengasse Geradenummern direkt (u.a.) in unser riesengrosses WC-Fenster sieht. Und überhaupt: DAS geht ja nun wirklich nicht.
Was das Volleyball betrifft, kann im übrigen endlich von einer KURVE berichtet werden! Im Fall von Resolotta vom ersten (und erst noch 3:0) Sieg und im Fall von Herkules, man glaubt es kaum, hat's im Cup eine Niederlage gesetzt, allerdings knäppestens.
Was Deine gemästeten Weihnachtsratten betrifft, so hoffe ich doch, dass sie über unseren Besuch hinaus am Leben bleiben, um allfälligen Spekulationen bezüglich Verpflegung frühzeitig das Wasser abzugraben. Bezüglich ihrer Rezeptionsfähigkeiten könnte man hier direkt eine literaturwissenschaftliche Nachuntersuchung anknüpfen zum Thema:

"Lernen auch Ratten Lyrik leichter auswendig als Prosa?"
In diesem Sinne, Resolotta