Saturday, November 29, 2008

Gipfeltreffen in Bloggersdorf Nord (4)


stubbornita reibt sich die Ringe um die und Ränder unter den.

kreisch!!!?
Sie paddeln weg?
Und dann auch noch nordwärts?

Hier in den Flachgewässern wird davon gedümpelt. Aber auch die Forelle deutet's an.

stubbornita liest nun alles nochmals ganz genau - tatsächlich. Aberaberaber! Das ist die falsche Richtung, heeh! Kein Diwan steht doch nördlich, keiner!?

Ein Königreich für einen Kompass für die beiden!

Ist das Boot noch zu wenden?

Thursday, November 27, 2008

Milchmonster im Glück


Haben nun Sterntalers Milchstrassen erstmals die Textilien auch des Vaters erreicht - samt den zugehörigen Geruchsemissionen. Der entsprechende Massnahmenkatalog liess nicht auf sich warten.

Allerdings, gibt stubbornita zu bedenken,
ist nach dem Spucken immer auch vor dem Spucken.

Aber die drei Milchmonster haben auch textiles Glück: Morgen ist jeder zweite Freitag, stubbornita ha
t es einwandfrei recherchiert. Auf dem Plan im Keller steht neben dem 28. November zweifelsfrei ein "1L" - und:

"erster Stock l
inks, das sind sind wir."

Morgen wird gewaschen.

Definitiv.


Sunday, September 21, 2008

feiste Schafe, anständige Leute




Navajo Blessing for a Newborn Child


Today, we are blessed with a beautiful baby

May his feet be to the east
may his right hand be to the south
may his head be to the west
may his left hand be to the north

May he walk and dwell on Mother Earth peacefully
May he be blessed with precious, variegated stones
May he be blessed with fat sheep in variation
May he be blessed with respectful relatives and friends

May he be blessed with the essence of life in old age
May he be blessed with the source of happiness in beauty
...

Wednesday, September 17, 2008

Sterntaler.

jo, gäll. Wir Glückspilze.

Wednesday, September 10, 2008

10. September 2008



10. September
Pablo Neruda - los versos del capitán, 1952*

Der heutige Tag war ein voller Becher,
der heutige Tag war die gewaltige Welle,
heute, das war die ganze Erde.

Heute hob das stürmische Meer
in einem Kuss uns so hoch,
dass wir erzitterten
im Licht eines Blitzes
und aneinandergefesselt abwärts schossen,
um unterzugehn, ohne uns loszulassen.

Heute dehnten sich unsere Körper aus,
wuchsen bis an die Grenzen der Welt
und rollten, verschmelzend, fort
in einem einzigen Tropfen
Wachs, einem einzigen Meteor.

Zwischen Du und Ich ging eine Türe auf,
und jemand, noch ohne Gesicht,
stand da und erwartete uns.

***
10 de septiembre

Hoy, este día fue una copa plena,
hoy, este día fue la inmensa ola,
hoy, fue toda la tierra.

Hoy el mar tempestuoso
nos levantó en un beso
tan alto que temblamos
a la luz de un relámpago
y, atados, descendimos
a sumergirnos sin desenlazarnos.

Hoy nuestras cuerpos se hicieron extensos,
crecieron hasta el límite del mundo
y rodaron fundiéndose
en una sola gota
de cera o meteoro.

Entre tú y yo se abrió una nueva puerta
y alguien, sin rostro aún,
allí nos esperaba.

***

10th of September

Today, this day was a brimming cup,
today, this day was the immense wave,
today, it was all the earth.

Today the stormy sea
lifted us in a kiss
so high that we trembled
in a lightning flash
and, tied, we went down
to sink without untwining.

Today our bodies became vast,
they grew to the edge of the world
and rolled melting
into a single drop
of wax or meteor.

Between you and me a new door opened
and someone, still faceless,
was waiting for us there.

***


* im Original ist es der 8. September

Saturday, June 7, 2008

ausgebrütet

Quintett. Brut en groupe.


Wednesday, June 4, 2008

young

it takes a long time to grow young

pablo picasso

Thursday, May 8, 2008

ambrogio (4): l'ibernazione con chiacchiericcio

Ein langer, harter Winter war’s – noch vor zwei Wochen musste stubbornita ernstlich erwägen, die Ketten zu montieren, um überhaupt ins Tal runterzufahren (statt zu –rutschen). „Ein rächter Schyssdrägg, dieses Jahr!“. Und dann auf einen Schlag zwei Tage hintereinander 20 Grad und im Park bricht der Sommer aus. Aber so was von! Bald kniehoch steht der Rasen und von Ambrogio immer noch keine Spur. B-Dörfli ist zu Ohren gekommen, ambrogio sei im sabbatical und absolviere einen PuttingGreen-Pflegekurs in schottischen St. Andrews. Stubbornita hält das für ein Gerücht. Sie tippt auf Stubenarrest. Oder eine Pilgerreise. Man wartet und wartet und wartet (gefühlte Monate lang schon!) auf das Geknurspel im Park.




B-Dörfli: „Heute wäre doch ein Prachtstag gewesen für ambrogio. Wo bleibt er bloss?“



IM PRINZIP, geben beide zu, könnte es auch schlicht daran liegen, dass ambrogios Chef nach einer Rückenoperation noch nicht wieder auf seinem Posten ist. Mit auch anderweitig weitreichenden Konsequenzen: Seit Monaten der „Falsche“, der die Kaffemaschine wartet! Statler und Waldorfs Kaffeekonsum hat sich entsprechend aufs Minimum reduziert. Auch gibt es bislang herzlich wenig Gründe, den Fliegentätscher in Betrieb zu nehmen, wenn sie es sich so überlegen. Und überhaupt.




stubbornita: „Und meine Birchermüesli-Betriebsstätte in Pontresina hat Betriebsferien bis 13. Juni – ist es denn zu fassen. Ohne mich zu fragen!“



stubbornita wirft wie Miss Piggy die Haare über die Schulter. So was von toter Hose überall. Ausser auf der Pendenzenliste, natürlich. B-Dörfli träumt schon fast von SAP. Immerhin ist der externe Gärtner (der mit der unbekannten Kostenstellennummer) mal damit beschäftigt, irgendwelche Radieschenkolonien in die rechtsseitige Rabatte einzubauen. Aber B-Dörfli bleibt enttäuscht.

Und dann gestern, endlich. Ein Ton. Zwar ein eher Unheil versprechender: Metall-Kratz-pling! Aber ganz klar ein ambrogio-Ton. Statler und Waldorf springen gleichzeitig hoch und ans Fenster: Ambrogio eingeklemmt zwischen zwei Bodenplatten, die den Weg des Direktors zum Mittagstisch ebnen müssten. Das Rad hinten links dreht durch!!!!!



B-Dörfli: „Wie Roger Federer auf Sand: Als erstes mal ein Fehlstart auf ungewohnter Unterlage. Aber immerhin ist er wieder da.“

stubbornita: „Rega oder Heli Bernina?“

B-Dörfli: „Olinto.“



stubbornita verifiziert per Konsultation des inzwischen auf satte 27 Seiten angewachsenen Organigramms dieses Weltunternehmens. Und blättert, und blättert und blättert.




stubbornita: „Wenn wir so weitermachen, übertrumpfen wir demnächst UBS beim Personalbestand. Beim Börsenkurs haben wir sie ja längst abgehängt.“



Tatsächlich: Olinto ist Chief of Logistics und somit ambrogios nächsthöherer Vorgesetzter. Er ist hauptberuflich derjenige, der bei Bedarf Flottenfahrzeuge für Geschäftsausflüge in entlegene Sitzungszimmer jenseits der sieben Berge zuteilt; und natürlich war er es, der diesen Winter auch die diversen Totalschaden-Meldungen nach vielfältigen Unfällen auf der Passstrasse entgegen nehmen durfte.






Olinto: „Wenn schon Kollisionen, Herrschaften, dann versicherungstechnisch am liebsten solche, wo beide involvierten Göppel unsere Geschäftsfahrzeuge sind! Und dass mir keiner sich mit einem Veltliner anlegt! Eine italienische Versicherung zahlt nie im Leben, und erst recht nicht vor meiner Pensionierung.“



Derlei gelte IM PRINZIP sogar auch für die Geschäftsleitung. Weil sobald man rutscht, sind alle gleich.








Nur kriegen die die teureren Autos zugeteilt! B-Dörfli würde auch mal gerne so einen dicken Audischlitten ausprobieren, kriegt aber (wie wir alle) ständig einen Skoda, die aber immerhin populärer sind als einer der alten Golf, wenn man den Kaffimaschinen-exit-polls Glauben schenken darf... Aber bitte nun back to topic. Olinto evakuiert unmittelbar nach der Alarmierung den grünen Roboter und beordert den externen Gärtner (der mit der unbekannten Kostenstellennummer) zwecks architektonischer Ausbesserung des heimtückischen Roboterhindernisses an den Tatort.


KST unbekannt (von unten herauf): „Ambrogio hätte auch erst in einer halbe Stunde anfangen sollen – bis dann wäre ich mit dem Weg fertig gewesen!“


B-Dörfli (von oben herab): „Ein echter Italiener macht immer, was er will. Damit hätten Sie rechnen müssen! Wie lange arbeiten sie schliesslich schon hier!“



Danach kehrt wieder Ruhe ein und Statler und Waldorf ziehen sich – wiederum und weiterhin ohne Hintergrundgeknurspel - hinter ihre Bildschirme zurück. Und warten wohl vergeblich, SAP sei Undank, auf die Sommerferien...


Wednesday, March 12, 2008

megafreude

Gewisse Sprachen sind so vokalverliebt, dass selbst (oder insbesondere?) steuerbetrügende Offshoretransaktionen Freude bereiten:









Sunday, March 9, 2008

hariboallee, bruchsal

In der dortigen Autobahnraststätte ein grosses Pack Gummibärchen erstanden, die wohl höchstens zwei Minuten vorher noch in einer Produktionsanlage gesteckt hatten. Gummibärchen sind nicht gleich Gummibärchen! Je zarter, desto jünger. Und das waren definitiv die jüngsten Gummibärchen, die odyssea je zwischen die Zähne kamen.

"Bruchsal verdient eine Hariboallee und du bist dran mit Fahren mein Knuspriger!"
Mit einem glücklichen Seufzer vernussgipfelt sich odyssea auf der Rückbank mit Küssi und Schlafsack und träumt allersüssestens von allem möglichem Süssen. Und wenn sie aufwacht, sind wir schon fast da. So muss es sein.